Wie Gene unser Körpergewicht beeinflussen.

Weight Sensor

Gene sind der Bauplan unseres Körpers und es wird geschätzt, dass etwa 80% des Übergewichts genetisch bedingt ist, also von unseren Genen abhängt. 

Die Gene und das Körpergewicht

Da jeder von uns andere Gene in sich trägt, führt das dazu, dass manche Menschen durch ungünstige Gene Fett viel zu effektiv aufnehmen, während bei Anderen auch bei der doppelten Menge an Fett in der Nahrung nur die notwendige Menge aus dem Darm absorbiert wird.

Ähnlich verhält es sich bei Kohlenhydraten: manche Menschen nehmen bei mehr Kohlenhydraten in der Nahrung sehr schnell zu, während Andere vollkommen unempfindlich auf die Menge an Zucker in ihrer Ernährung sind.

Schnell abnehmen mit Sport: auch die optimale Menge an Sport ist von den Genen abhängig. Manche verlieren bei regelmäßigem Sport sehr schnell an Gewicht, während andere mit demselben Einsatz kaum eine Veränderung feststellen. Ähnlich ist es auch bei der Kalorienreduktion. Manche Menschen verlieren durch weniger essen sehr schnell an Gewicht, während andere nur schwer dadurch abnehmen.

All diese individuellen Unterschiede liegen in den Genen, was auch erklärt, warum eine Person mit einer fettarmen Diät große Erfolge hat und andere nur durch mehr sportliche Aktivität abnehmen.

Leistungsumfang:

  • Analyse der 8 relevanten Gene
  • Auswertung Ihrer angeborenen Eigenschaften
  • Auf Ihre Gene angepasstes Abnehmprogramm
  • Mehr als 900 Nahrungsmittel nach Ihren Genen bewertet
  • Bericht mit mehr als 100 Seiten
  • Molekulargenetischer Analysebefund
  • Kostenloser Zugang zum DNAnutriControl Portal

Welcher Ernährungsplan ist für Sie zum Abnehmen der richtige?

Welche Gen-Diät die passende für Sie ist, können Sie durch einen Gentest herausfinden. Aus Ihrem Genprofil lässt sich Ihr individueller Ernährungsplan erstellen, durch den Sie herausfinden, welche Nahrungsmittel Sie meiden sollten und welche Sie bedenkenlos weiter essen können, während Sie schnell abnehmen. Abnehmen mit Sport ist ein weiterer Aspekt. Sie erfahren, welche die optimale Menge an Sport und täglichen Kalorien ist, um schnell Ihr Wunschgewicht erreichen und anschließend einfach halten zu können. So können Sie schnell abnehmen ohne Jojo-Effekt.

Wie viel Kraft- und Ausdauersport benötigen Sie um abzunehmen?

Bei einem Abnehmprogramm wird neben Fett immer auch Muskelmasse abgebaut – ein Prozess der durch bestimmte Gene noch verschlechtert werden kann. Um dem entgegenzuwirken, müssen Menschen mit einem unterschiedlich intensiven Kraftsport-/Muskelaufbauprogramm entgegenwirken.

Aufgrund dieser Informationen lässt sich der optimale Diätplan zusammenstellen, was einer Studie zufolge zu einen 2,4 mal höherem Erfolg führen kann. Jeder Mensch ist anders, also ist es wichtig herauszufinden, wo die genetischen Schwächen liegen und wie man genetische Stärken nutzen kann, um ein gesundes, langes Leben zu führen.

Das essen können, was Ihnen schmeckt und gleichzeitig schnell abnehmen!

Sie erhalten eine auf Ihre Gene abgestimmte Liste mit mehr als 900 Nahrungsmitteln und finden heraus, was Sie ohne Probleme essen können und was Sie eher meiden sollten. So können Sie das essen, was Ihnen schmeckt!

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Nach erfolgreicher Analyse erhalten Sie Ihre individuellen Ergebnisse in einem ausführlichen Ergebnisbericht – ähnlich wie in diesem Demo dargestellt.

Auch Informationen zu den analysierten Genen und der zugrunde liegenden Wissenschaft finden Sie in diesem Demo.

Alles über den Weight Sensor

Das DNAnutriControl Programm besteht aus zwei verschiedenen Elementen. Zum einen können wir in den Genen nachsehen und herausfinden, wie man am effektivsten abnehmen kann und zum anderen können wir durch eine Genanalyse herausfinden, welche Nahrungsmittel gesund und welche ungesund sind. Das ist einmal DNA+Gewicht (Weight Sensor) und DNA+Ernährung (Nutrition Sensor).

Man hat die Möglichkeit das ganze Programm mit beiden Elementen zu bestellen oder nur eines von beiden. Die Nahrungsmittelliste gibt es bei deinen Elementen immer dazu. Die Nahrungsmittelliste beinhaltet über 1100 verschiedene Nahrungsmittel, die nach den Genen bewertet werden. Wir können dann sehen ob ein Nahrungsmittel entweder übergewichtsfördernd, gesund oder ungesund ist.

In diesem Kapitel konzentrieren wir aus auf das Abnehmen nach den Genen, also wie wir in den Genen nachsehen können, wie man am effektivsten abnehmen kann.

Bei Übergewicht gibt es zwei wichtige Faktoren, einmal zu wenig Bewegung und zum anderen zu viel Essen. Es werden zu wenig Kalorien verbraucht und zu viele gegessen, was allmählich zu Übergewicht führt. Es gibt allerdings sehr viele Menschen, die einen solchen Lebensstil führen, aber unterschiedlich schwer sind und manche sind sogar gar nicht übergewichtig. Hier stellt sich die Frage, warum diese Unterschiede bestehen.

Wir nehmen als Beispiel drei Damen, die alle gleich groß sind und alle 50 kg wiegen. Wenn wir diese drei Damen auf eine besonders fettreiche Ernährung setzten würden, würden wir vermutlich folgendes beobachten:

  • Sabrina nimmt über die Jahre 30 kg zu.
  • Alina nimmt auch zu, aber weniger als Sabrina.
  • Martina nimmt gar nicht zu.

Wir kennen Personen, die dasselbe essen wie alle anderen und nicht zunehmen. Es stellt sich die Frage, wenn sie alle gleich groß sind, warum haben sie bei der selben Ernährung verschiedene Endgewichte?

Hier kommen wir zu den Genen, es gibt das PPARG Gen und das FABP2 Gen. Ich muss dazu sagen, dass dies nur eine Vereinfachung ist. In Wirklichkeit gibt es noch mehr Gene, die dabei eine Rolle spielen, aber ich habe für dieses Beispiel nur zwei ausgewählt.

Von jedem dieser Gene, gibt es zwei verschiedene Versionen. Eine Version führt dazu, dass viel Fett aus dem Darm absorbiert wird (hier gekennzeichnet als „Fettaufnahme“) und die andere bietet einen Schutz vor erhöhter Fettaufnahme. Je nach dem welche Konstellation aus diesen Schutz- und Empfindlichkeitsgenen die Person bekommt, hat es bei einer fettreichen Ernährung einen Einfluss auf das Körpergewicht.

Das Wissen haben wir natürlich aus wissenschaftlichen Studien. Wir schauen uns einmal kurz die Wissenschaft zu einem dieser Gene an. Das PPAR-Gamma-Gen hat eine spezifische Genvariation, die Pro12Ala Mutation. In der Darstellung sind die Personen mit der Genvariation immer rechts und ohne Genvariation links aufgelistet.

Es gibt eine Metastudie, bei der 30 verschiedene unabhängige wissenschaftliche Studien zusammengezählt wurden. Die Studien haben alle dasselbe gemacht und sind alle auf das selbe Ergebnis gekommen. Das Ergebnis war, dass Personen mit der Genvariation einen erhöhten BMI (Body-Mass-Index) hatten. Sie waren also übergewichtiger, als Personen ohne die Genvariation. Für diejenigen die es interessiert, gibt es hier die Quelle zur Studie: Rankinen et al., Obesity 14: 529-644.

Nun kommen wir zur Fettempfindlichkeit. Eine sehr interessante Studie aus dem Jahre 2001 hatte 343 Probanden auf eine besonders fettreiche Ernährung gesetzt. Es war natürlich ungesund für die Probanden, aber sie haben teilgenommen um herauszufinden, ob es einen Zusammenhang mit diesem Gen gibt. Interessant war, dass besonders die Personen mit der Genvariation, wie zu erwarten war, allmählich zugenommen haben. Die Personen ohne die Genvariation haben nicht weiter zugenommen und waren mehr oder weniger Resistenz gegen die Menge an Fett in der Ernährung. Ein seriöser Wissenschaftler würde dies interessant finden, aber noch nicht glauben und zuerst eine Replikationsstudie sehen wollen.

In einer Studie mit 130 Probanden wurde das Experiment von einer unabhängigen Forschungsgruppe und an einer unabhängigen Population wiederholt und das Ergebnis war genau dasselbe. Die Personen mit der Genvariationen haben bei mehr Fett allmählich zugenommen und die anderen nicht.

Es hat sich wissenschaftlich wiederholt gezeigt, dass Personen mit der Genvariation empfindlicher gegenüber Fett in der Nahrung sind, als Personen ohne der Genvariation. Ein wichtiger Faktor ist bei diesen Genen zu berücksichtigen. Es sind nicht Gene, die von der Wissenschaft gerade erst vor drei Monaten entdeckt wurden, wo eine Studie einen Effekt gezeigt hat, der wahrscheinlich in der nächsten Studie schon wieder widerlegt wird. Das PPAR-Gamma-Gen ist der Wissenschaft seit Jahrzehnten bekannt und viele Wissenschaftler haben dazu Studien durchgeführt. Es gibt bereits 7500 Studien nur zu diesem Gen. Nicht nur zu Übergewicht, sondern auch zu Diabetes und anderen Faktoren. Dieses Gen ist also keine Neuentdeckung. Wissenschaftlich gesehen ist es ein alter Hut und wurde immer wieder neu bestätigt.

Um das zu erklären, habe ich ein kurzes Beispiel. Wenn wir uns das Innere des Darm bei einer Person ansehen, die gerade eine fettreiche Mahlzeit zu sich genommen hat, wird folgendes passieren: der Körper sagt, „Fett?! Sehr gut, da stecken Kalorien drin. Daraus kann ich Zellwände bauen“, und beginnt das Fett zu absorbieren. Vereinfacht dargestellt aktiviert sich irgendwann ein Fettaufnahme-Gen, was dem Körper sagt wenn genug Fett aufgenommen wurde. Das restliche Fett wird dann wieder ausgeschieden und erst gar nicht von dem Körper aufgenommen. Es ist in diesem Fall egal, ob wenig oder viel Fett im Darm steckt, es wird alles ausgeschieden und nicht im Fettspeicher gelagert.

Die Personen, die dieses Gen haben, sind also davor geschützt zu viel Fett aufzunehmen, selbst wenn sie mehr essen.

Es gibt in der Population aber einen bestimmten Prozentsatz mit einer Genvariation in diesem Gen, die dazu führt, dass das Gen seine Aufgabe nicht richtig erfüllen kann. Es passiert folgendes: Das Fett wird wieder vom Körper aufgenommen, aber das Gen kann dem Körper nicht sagen, wann genug aufgenommen wurde. Er holt sich also alles zur Verfügung stehende Fett und speichert es für magere Zeiten ab. Wenn diese Personen also mehr Fett zu sich nehmen, wird mehr Fett aufgenommen und bei diesen Personen ist das Körpergewicht direkt mit der Menge an Fett, die sie zu sich nehmen, korreliert.

Die Gene können also beeinflussen wie viel Fett aufgenommen wird und können bei den selben Umwelteinflüssen und bei einer fettreichen Ernährung verschiedene Auswirkungen auslösen.

Dasselbe gibt es auch bei Kohlenhydraten. Setzt man verschiedene Menschen auf eine kohlenhydratreiche Ernährung (viele Süßigkeiten, Kartoffeln usw.), dann werden sie unterschiedlich übergewichtig werden. Auch hier spielt wieder ein Gen eine Rolle – das ADRB2 Gen. Es gibt Varianten von diesem Gen die dazu führen, dass Kohlenhydrate zu Übergewicht führen und andere dazu, dass das nicht der Fall ist. In diesem Fall ist es nicht die Aufnahme aus dem Darm, sondern ein anderer Prozess, den wir noch nicht richtig verstehen, aber das Konzept ist eigentlich dasselbe. Wenn die Genvariation vorhanden ist, führt diese bei einer kohlenhydratreichen Ernährung zu mehr Übergewicht.

Wenn wir uns alle Gene zusammen anschauen, haben wir einmal die Fettempfindlichkeit und einmal die Kohlenhydrate-Empfindlichkeit.Wir können bei bestimmten Personen dann ein Muster sehen.

Sabrina hat zwei Mal die Variante Fettempfindlichkeit und einmal den Schutz. Diese Person ist fettempfindlich und wir nennen das den Kohlenhydrat-Verwerter. Die Kohlenhydrate werden verbraucht und das Fett wird mehr gelagert.

Bei Martina ist es genau andersherum. Sie hat zwei Mal den Schutz vor Fett (nicht empfindlich gegenüber Fett) und einmal das Kohlenhydrat-Risiko. Sie ist ein Fettverwerter und kohlenhydratempfindlich.

Alina hat eine Mischung. Sie ist etwas gegen Kohlenhydrate und etwas gegen Fett empfindlich.

Obwohl man annehmen würde, dass alle Menschen auf dieselbe Ernährung gleich reagieren, stellt sich hier heraus, dass dies nicht der Fall ist. Es gibt ganz unterschiedliche Typen. Was das Übergewicht betrifft, hat die optimale Ernährung natürlich auch einen Einfluss.

  • Kohlenhydrat-Verwerter sollten sich fettarm ernähren, weil sie gegenüber Fett empfindlich sind.
  • Fettverwerter sollten Kohlenhydrate reduzieren und können Fett erhöhen.
  • Die Mischtypen sollten eine gute Balance zwischen den beiden erreichen.

Ein anderer Faktor ist zu wenig Bewegung und auch hier gibt es sehr interessante genetische Effekte. Nimmt man mehrere übergewichtige Personen und setzt sie auf ein intensives Sportprogramm, dann wird man ähnlich wie beim Essen folgendes beobachten:

Manche nehmen sehr effektiv ab, manche mäßig und manche kaum bis gar nicht. Das ist übrigens ein Effekt, den Trainer in Sportstudios sehr oft sehen. Zwei Freundinnen kommen ins Studio, machen denselben Sport und nur eine der beiden beginnt abzunehmen.

Auch hier spielen mehrere Gene eine Rolle und genau wie bei den anderen Faktoren ist es so, dass es Versionen gibt die dazu führen, dass bei viel Sport sehr schnell Energie aus den Reserven genommen wird und für den Sport verbraucht wird und bei anderen Variationen ist der Prozess weniger effektiv und langsamer.

  • Martina hat die perfekten Voraussetzungen, um durch Sport schnell abzunehmen
  • Sabrina ist genau das Gegenteil
  • Alina liegt irgendwo dazwischen

Das heißt also, dass die drei Damen unterschiedlich gut auf Sport reagieren und dasselbe gilt überraschender Weise auch für weniger Essen. Wenn ich die Kalorien auf unter meinen Grundumsatz reduziere, also weniger esse als ich verbrauche, muss ich ja trotzdem Kalorien verbrauchen, aber der Abnehm-Effekt ist von Person zu Person unterschiedlich. Wir sehen auch hier wieder unterschiedliche Effektivität von derselben Maßnahme. Es gibt Gene, die es besonders schnell und effektiv machen und Gene, die es ineffektiv machen. Zu der Eigenschaft wie gut Sport funktioniert, kommt dann auch noch hinzu, wie gut weniger Essen funktioniert. Jeder Mensch ist hier vollkommen unterschiedlich.

Wenn wie bei der ersten Person Sport mäßig effektiv und weniger Essen sehr effektiv ist, ist die optimale Verteilung um abzunehmen oder das Gewicht zu halten, ein mäßiges Sportprogramm und ein starkes Kalorienreduktionsprogramm. So haben wir den Fokus auf das gesetzt, was gut funktioniert und die Intensität des anderen reduziert.

Genau andersherum kann es bei Personen sein, wo Sport die beste Technik ist und weniger Essen weniger effektiv ist. Das Verhältnis ist also andersherum und je nach Verhältnis gibt es eine optimale Verteilung.

Das ist genau das, was wir mit den genetischen Informationen machen können. Wir finden heraus was am besten funktioniert und machen mehr davon. Dadurch gibt es schnellere Erfolge, mehr Motivation und bessere Ergebnisse.

Eine Genanalyse kann Fragen beantworten wie:

  • Soll ich viel Sport machen und ein bisschen weniger essen?
  • Soll ich wenig Sport machen und deutlich weniger essen?

Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten und durch die Genanalyse wissen wir, was am effektivsten ist. Die Gewichtung zwischen Sport und Essen stellen wir mit Kalorien dar. Es werden Kalorien zugewiesen und die Person sollte beispielsweise 133 Kalorien pro Tag durch Sport verbrennen und 717 Kalorien durch weniger Essen einsparen.

Wir wissen nun bereits, wie viel Sport gemacht werden sollte und wie viel weniger eine Person essen sollte, es kommt aber noch ein weiterer Faktor hinzu. Es ist eine Frage, vor der jede Person steht, wenn sie gerne abnehmen möchte.

  • Sollte ich eine Low Carb Diät probieren?
  • Oder sollte ich genau das Gegenteil machen und eine Low Fat Diät probieren?

Auch hier wissen wir aus dem Verhältnis der Fett- und Kohlenhydrat-Empfindlichkeit, was am effektivsten ist. Wenn ich beispielsweise fettempfindlich bin, wäre eine Low Fat/High Carb Diät für mich optimal. Wenn ich unempfindlich gegen Kohlenhydrate bin, wäre eine Low Carb Diät natürlich deutlich weniger effektiv. Die richtige Verteilung, das wissen wir aus Studien, können wir aus der Genetik ableiten und wissen dann wie viele Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß usw. die Person pro Tag im Verhältnis zueinander zu sich nehmen sollte.

Das heißt wir machen mehr Sport und essen weniger und das was wir essen, ist nur das, was uns weniger übergewichtig macht. Das zusammen macht die Effektivität des Programms aus.

Wenn wir eine Person, die keinen Gentest gemacht hat mit einer Person, die einen Gentest gemacht hat vergleichen, kann zum Beispiel folgendes passieren:

Die Person hat folgende genetische Veranlagungen:

  • Sport sehr effektiv
  • wenig Essen weniger Effektiv,
  • Kohlenhydratempfindlich.

Die Person ohne Gentest würde meinen, dass sie lieber weniger Sport macht und dafür viel weniger isst. Aus der Genetik wissen wir, dass gerade Sport effektiv gewesen wäre und weniger Essen weniger effektiv. Die Person hätte zwar abgenommen, aber deutlich weniger und mit langsameren Ergebnissen als wenn die Person über die Genetik gewusst hätte, dass viel Sport und nur etwas weniger Essen viel effektiver ist.

Der nächste Punkt ist, dass die Person sagt das Fett zu Übergewicht führt und daher eher eine fettarme Ernährung vorzieht, jedoch ist die Person kohlenhydrateempfindlich. Es ist also die falsche Diät. Es wird zwar zweifelsfrei auch zu einem Gewichtsverlust führen, aber deutlich weniger. Die Person mit der Genanalyse weiß, dass die kohlenhydratarme Ernährung die richtige ist.

Das Ergebnis wäre dann bei der Person ohne Gentest beispielsweise eine Gewichtsabnahme von 5 kg und bei der Person mit Gentest 12.5 kg

Wir wissen durch ein Experiment, dass mit einem unserer an die Gene angepassten Programm der Erfolg mit dem selben Aufwand 2.5 Mal besser ist. Natürlich kann man keinen Gentest machen und dann den ganzen Tag auf der Couch sitzen und Pizza essen. Es ist nach wie vor ein Programm, bei dem man sich mehr bewegt und weniger isst, durch die Genanalyse können wir den Ablauf aber genau präzisieren.

Das hier sind die Gene, die wir analysieren. Für Laien haben wir sie links Gewicht+Gen 1-8 genannt. Es sind acht Genvariationen, die für die beschriebenen Effekte verantwortlich sind. Für diejenigen die es interessiert, ist der wissenschaftliche Name auch angegeben. FABP2 ist der wissenschaftlicher Name und die ‚rs‘ Nummer, ist die genaue Bezeichnung für die Genvariation, die wir analysieren. In der dritten Spalte steht so wie auch in den Berichten, das Laborergebnis.

Für Laien kann man das so erklären, dass es in etwa wie eine Blutuntersuchung ist. Es kommt ein gewisser Wert raus und man muss den erst richtig interpretieren, damit man weiß was er bedeutet. Das Laborergebnis ist also G/G, C/C, A/G, C/G, usw. Das sind die genetischen Buchstaben, die an der Position sitzen, die wir analysieren.

Aus diesen Genen können wir einige Informationen herausfinden. Es wird alles diagrammatisch dargestellt, zu sehen ist ein Ausschnitt aus einem Bericht.

Führen Kohlenhydrate bei Ihnen zu Übergewicht?

Der Pfeil zeigt genau die Position an, an der sich die Person befindet. Diese Person ist zum Beispiel kohlenhydratempfindlich.

Führt Fett bei Ihnen zu Übergewicht?

Relativ wenig.

Wie stark ist bei Ihnen der Jo-Jo Effekt?

Es ist so, dass wenn man erfolgreich abgenommen hat und dann wieder in alte Gewohnheiten zurückfällt, das Gewicht irgendwann wieder das alte sein wird. Die Geschwindigkeit in der das Ganze passiert, ist jedoch von Person zu Person unterschiedlich. Manche brauchen relativ lange, bis sie wieder beim Ausgangsgewicht sind und manche nehmen relativ schnell wieder zu. Diese Person hat beispielsweise einen starken Jo-Jo Effekt. Für diese Person ist langanhaltende Disziplin also deutlich wichtiger als für Personen, die im grünen Bereich liegen.

Wird bei Ihnen vermehrt Fett um die Organe abgelagert?

Es ist das sogenannte viszerale Fett. Es gibt Fett das sich an den Hüften oder an verschiedene Stellen des Körpers anlagert und Fett was sich im Bauchinneren um die Organe anlagert, dieses Fett ist besonders metabolisch aktiv. Das heißt es hat einen negativeren Einfluss auf die Gesundheit, als Fett an anderen Stellen. Hier ist es gesundheitlich auch wichtiger ein optimales Gewicht zu halten.

Wie viel Muskelmasse verlieren Sie durch eine Kalorienreduktion?

Wenn man zu wenig Energie zu sich nimmt, holt der Körper sich Energie aus den Speichern und baut dabei auch Muskelmasse (Muskelproteine) ab. Bei manchen Menschen ist es besonders drastisch und bei anderen weniger.

Es gibt auch Verhaltensunterschiede von Genen. Das ist sehr interessant. Zum Beispiel das Hungergefühl: Unser Körper hat nichts im Darm und die Energie geht ihm aus, also beginnt er das Hungergefühl zu aktivieren. Sobald die Nährstoffe in den Dünndarm gelangen, beginnt der Körper langsam ein Sättigungsgefühl zu entwickeln. Bei manchen Menschen geht dies schneller und intensiver als bei anderen. Personen mit einem schwachen Sättigungsgefühl tendieren eher dazu, sich zu überessen. Die Intensität des Hungers- und Sättigungsgefühl wird von Genen beeinträchtigt. Bei dem selben Hunger leiden manche Menschen mehr daran als andere, weil sie einfach den Hunger stärker spüren.

Wenn man 100 Menschen nehmen und vor einem Buffet mit allen möglichen Nahrungsmittel stellen würde und Ihnen die Wahl gibt, zu essen was sie essen möchten, dann werden bei Personen mit einer bestimmten Genvariation signifikant mehr Kalorien auf dem Teller liegen. Die Personen werden durch eine Genvariation dazu bewegt, dass sie kalorienreiches Essen besser finden als kalorienarmes. Sie werden also von Ihren Genen ohne es zu Wissen vom Geschmack her dazu verleitet, bestimmte Nahrungsmittel zu bevorzugen. Leider sind das eben die kalorienreichen. Es ist auch so, dass eine Genvariation dazu verleitet öfters kleine Snacks zu essen.

Wir können das auslesen und Personen diese Informationen geben. Zum Teil können wir das in das Programm einfließen lassen und zum Teil die Personen aufklären, welche Tendenzen sie haben. Das sind also die Informationen, die wir aus einer Genanalyse herauslesen können. Wir erfahren wie der Körper gebaut ist und welche genetischen Tendenzen bestehen.

Die Frage ist nun, was wir aus dem Wissen machen. Wenn wir keinen Strategieplan damit erstellen, dann war die Genanalyse umsonst.

Welches Verhältnis zwischen Fett und Kohlenhydraten ist für Sie am besten?

Wir wissen zum Beispiel, dass diese Person besonders empfindlich gegenüber Kohlenhydrate und unempfindlich gegenüber Fett ist. Daher befindet sich bei dieser Person der Pfeil im grünen Bereich. Weniger Kohlenhydrate und mehr Fett, ist bei dieser Person die richtige Strategie. An dieser Stelle wird oft gefragt, was mit Proteinen/Eiweiß ist. Wir bekommen durch unsere Ernährung die Kalorien aus besonderen drei Quellen: Fett, Kohlenhydrate, Eiweiß. Aus diesen Quellen erhalten wir den Großteil unserer Kalorien.

Jetzt stellt sich die Frage, warum das nicht in dieser Skala ist. Der Grund ist folgender: wir wissen das bestimmte Genvariationen beeinflussen, wie wir auf Fett und Kohlenhydraten reagieren. Bis jetzt haben wir noch keine wissenschaftliche Entdeckung gemacht, dass irgendwelche Gene den Einfluss von Eiweiß auf das Übergewicht beeinflussen. Soweit wir bisher wissen, reagieren alle Menschen auf Eiweiß gleich. Deswegen wird bei diesem Programm das Eiweiß über alle verschiedenen Genvariation konstant gehalten und es wird nur die Menge an Fett und Kohlenhydrate anhand der Gene individuell angepasst.

Welches Verhältnis zwischen Sport und Kalorienreduktion ist für sie am besten?

Wenn man eher im Bereich Sport liegt, sollte man auch viel Sport machen, weil es sehr schnell zu Ergebnissen führt. Bei dieser Person ist es relativ mittig, aber tendiert mehr in Richtung Kalorienreduktion. Die Person sollte also ein mäßiges Sportprogramm und ein intensiveres Kalorienprogramm machen, weil diese Kombination einfach am effektivsten ist. Es ist niemals der Fall, dass gar kein Sport oder gar keine Kalorienreduktion im Programm vorkommt. Es ist immer ein leichtes Basisprogramm an Sport oder Kalorien dabei, aber die Gewichtung schiebt sich hin und her.

Es ist für eine Person, die denkt das sie durch Sport am effektivsten abnehmen kann, aber in Wirklichkeit Sport eine kleinere Rolle spielt demotivierend, wenn sie besonders viel Sport macht. Meistens freuen sich diejenigen die nicht so gerne Sport machen, dass ihr Sportprogramm ein eher leichtes ist und sie eine intensivere Kalorienreduktion machen müssen.

Welche Form von Sport ist für sie mehr geeignet um Muskeln zu erhalten?

Ich habe vorher schon erklärt, dass es eine Genvariation gibt, die steuert wie viel Muskelmasse ich verliere, wenn ich weniger Kalorien zu mir nehme. Wenn man einen hohen Muskelmasseverlust hat, sollte man besonders mit Kraftsport (Muskelaufbausport) dagegen wirken. Je nach dem ob ich viel oder wenig Muskelmasse verliere, sollte ich mehr Kraft- oder Ausdauersport machen. Diese Person liegt im mittleren Bereich. Ein gutes Verhältnis zwischen Ausdauersport und Muskelaufbausport ist folglich bei dieser Person optimal.

Wie viele Mahlzeiten sollten Sie pro Tag essen, um Hunger zu minimieren?

Wir haben bereits gelernt, dass manche Menschen besonders durch Hunger geplagt werden oder ein schwaches Sättigungsgefühl haben. Wenn Sie lange nichts essen, leiden sie viel mehr als andere und wenn sie was essen, setzt das Sättigungsgefühl erst später ein und sie tendieren dazu mehr Kalorien zu essen.

Um hier entgegenzuwirken, werden drei Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) pro Tag als ausreichend angesehen. Die Perioden dazwischen stellen für Personen mit geringen Hungergefühl kein Problem dar. Für die Personen, die besonders bei einer Kalorienreduktionsdiät unter Hunger leiden, werden fünf kleinere Mahlzeiten empfohlen.

Wir finden also heraus, ob eine Person ein starkes Hungergefühl hat und wirken dann mit mehreren kleineren Mahlzeiten dagegen. Es sollte allerdings einfach als eine Richtlinie gesehen werden. Manche Menschen haben nicht die Zeit fünf Mal am Tag zu essen und finden es auch nicht wichtig. Wir empfehlen es zwar, aber wenn eine Person sagt, sie will lieber nur drei Mal am Tag essen, obwohl sie fünf Mal am Tag sollte, dann ist das gar kein Problem. Bei der Beratung würde ich das auch deutlich darstellen.

Wir wissen wie der Körper gebaut ist, welche Strategien wir daraus ableiten und wie viel wir von was machen.

Das Programm soll die Personen durch das Programm leiten und helfen dieses umzusetzen.

Es besteht aus drei verschiedenen Phasen:

  1. Abnehm-Phase (Gewicht verlieren)
  2. Anpassungsphase (Kalorien langsam erhöhen)
  3. Stabilitätsphase (Gewicht halten)

Wir finden Informationen heraus, die in den Genen stehen und daher ein Leben lang gültig sind. Dieses Programm ist also ein Leben lang anwendbar.

Ein Nahrungsmittel wirkt auf unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Genen anders. Milchreis ist zum Beispiel ein kohlenhydratreiches, fettarmes Nahrungsmittel und Speck ist kohlenhydratarm und fettreich. Es sind also zwei grundlegend unterschiedliche Nahrungsmittel, die auf eine fettempfindliche Person einen unterschiedlichen Effekt haben. Das heißt, dass die fettempfindliche Person deutlich mehr Milchreis als fettige Speisen essen kann, um den selben Zunehmeffekt davon zu bekommen. Bei einer kohlenhydratempfindlichen Person ist es genau andersherum. Sie verträgt fetthaltige Nahrungsmittel deutlich besser. Abhängig von der Genetik wirken Nahrungsmittel auf den Körper also unterschiedlich.

Es gibt verschiedene Arten, wie man die Ernährung planen kann. Wir haben verschiedene Möglichkeiten und ich würde diese verschiedenen Möglichkeiten dem Kunden auch präsentieren.

Option1: Das Artikel-System – Menü selbst zusammenstellen

Es hat den Vorteil, dass es sehr flexibel ist. Man kann aus 1100 Nahrungsmittel auswählen, was man genau essen möchte. Es ist sehr effektiv, weil es sehr genau ist, allerdings ist es etwas aufwendiger. Man muss sich aus der Liste die einzelnen Nahrungsmittel heraussuchen, um sich die Ernährung selber zusammenzustellen. Manche Kunden sind sehr genau und stellen sich die Nahrungsmittel gerne zusammen.

Ich erkläre kurz wie das funktioniert: Im hinteren Teil des Booklets gibt es eine Liste mit 1100 verschiedenen Nahrungsmitteln, die einen Balken haben der von grün bis rot geht. Jedes Nahrungsmittel gilt als ein Artikel bzw. eine Portion. Wie bereits gesagt, wirkt ein bestimmtes Nahrungsmittel unterschiedlich auf Personen. Für mich kann eine Clementine einen anderen Effekt haben, als für eine andere Person. Wenn diese Nahrungsmittelliste auf meine Gene abgestimmt wäre würde es so aussehen, dass ich von 15 g Rosinen den selben Zunehm-Effekt haben würde, wie von 110 g Clementinen. Hier sind die Nummer, die mir genau sagen wie viel ein Artikel für mich darstellt. Das gibt es für alle Nahrungsmittel in dieser Liste.

Wenn eine Nahrungsmittel eine falsche Kalorienverteilung hat, dann wird die Menge des Nahrungsmittels in unserem Programm automatisch so reduziert, dass es auf den ganzen Tag gesehen kaum mehr einen Einfluss hat.

Wenn ein Nahrungsmittel genau die richtige Verteilung hat, dann wird automatisch die Portionsmenge erhöht. Wenn man dann die kleinen falschen und die großen richtigen Portionen zusammenzählt, bekommt man am Ende die richtige Kalorienverteilung.

Beispiel einer Artikelempfehlung

Wir teilen Nahrungsmittel in Artikel auf, weil man so die Möglichkeit hat, sich selber aus der Liste einen Ernährungsplan zusammenzustellen.

In diesem Beispiel darf man während der Abnehmphase 12 Artikel zu sich nehmen. Man geht dann also durch die Liste und sucht sich 12 Artikel aus. Damit man satt wird ist es klug, die Artikel mit den grünen Balken und großen Portionen zu wählen. Aus diesen 12 Artikeln stellt man sich die Mahlzeiten zusammen, die man über den Tag verteilt einnimmt.

Wenn man sein Wunschgewicht erreicht hat, also beispielsweise 5kg abgenommen hat, dann geht man über in die Anpassungsphase. In dieser Phase sollte man nur langsam die Kalorienzahl erhöhen und in der ersten Woche 15 Artikel auswählen. In der zweiten Woche dann 18 Artikel und am Ende in der Stabilitätshase 20 Artikel aussuchen.

Auf diese Art wird genau sichergestellt, dass ich einmal die richtige Verteilung von Fett und Kohlenhydrate zu mir nehme und zum anderen, dass ich nicht zu viele Kalorien zu mir nehme. Das alles wird durch diese Artikel von selbst gesteuert und auch das nicht nicht zunehme, wenn ich in die Stabilitätsphase übergehe, weil ich auf einmal meine Ernährung umstelle. In der letzten Zeile sehen Sie, wie viele Mahlzeiten aufgrund des Hunger- und Sättigungsgefühls empfohlen werden.

Jetzt habe ich also den Richtwert: zum Beispiel bin ich in der Anpassungsphase Woche 1 und sollte 15 Artikel zu mir nehmen. Wie kann das funktionieren?

Ich stelle mir zum Beispiel 1x Hähnchen, 3x Brötchen und 2x Tomaten als Mittagessen zusammen. Wenn ich 5 Mahlzeiten pro Tag habe, muss ich die 15 Artikel entsprechend aufteilen, dass ich zwischendurch Snacks essen kann. Bei drei Mahlzeiten teile ich es auf fünf Artikel pro Mahlzeit auf. Es ist wichtig, dass man bei mehr Mahlzeiten nicht mehr Artikel aufbraucht.

Ich suche mir also die Nahrungsmittel raus, habe die Zahlen wie viel ich davon essen darf und stelle mir meinen Ernährungsplan zusammen.

In dem Programm gibt es eine Tabelle, in dem man beispielsweise beim Frühstück eingeben kann das der erste Artikel ein Apfel (150 g) ist, der zweite Artikel ein Glas Orangensaft (100 ml) ist usw. Diese Tabelle kann man kopieren und sich mehrfach ausdrucken.

Option 2: rote und grüne Balken beachten

Die zweite Möglichkeit ist, sich nur an die roten und grünen Balken zu halten. Das machen viele Kunden, die sich nicht so viel Zeit nehmen möchten, um den Plan zusammenzustellen. Es ist eine sehr einfache, schnelle und flexible Methode. Bei 1100 Nahrungsmitteln findet jeder etwas, was im grünen Bereich liegt und ihm schmeckt. Es gibt zwar viel Flexibilität, aber es ist weniger effektiv, weil die Mengen nicht beachtet werden. Unsere Kunden haben mit dieser Methode zwar trotzdem gute Erfolge, aber es ist eine Spur weniger effektiv als das Artikel-System.

Das ganze funktioniert so, dass ich einfach schaue welche Nahrungsmittel im grünen und welche im roten Bereich liegen und esse dann mehr, von den Nahrungsmitteln im grünen Bereich. Es ist also eine ganz einfache Möglichkeit, seine Ernährung umzustellen. Man lernt dadurch was man essen darf und auf Dauer macht dieses Wissen es einfacher, das Gewicht zu halten.

Zu sehen sind ein paar Ausschnitte. Die Liste geht über mehrere Seiten und man sieht dann einfach bei jedem Nahrungsmittel, ob es im roten oder grünen Bereich liegt.

Option 3: vorgefertigte Menüvorschläge

Vorgefertigte Menüvorschläge haben den Vorteil, dass die Benutzung sehr einfach ist, allerdings bieten sie weniger Flexibilität. Zwischen 5-8 verschiedene Tagesmenüs sind in dem Programm enthalten. Es gibt es die Möglichkeit ein Rezeptbuch mit über 40 Tagesmenüs zu bestellen. Man ist natürlich eingeschränkt auf die Sachen, die in den Tagesmenüs empfohlen werden. Der Vorteil ist aber, dass sie perfekt auf die Mengen einstellt sind. Man bekommt die perfekte Kalorienverteilung und Menge an Kalorien und nimmt dadurch sehr effektiv ab.

Der Tagesplan besteht aus Frühstück, Mittag und Abendessen und man sieht wie viel man in den Phasen essen darf. Es ist also für alle Phasen geeignet und man muss einfach nur schauen, wie viel man wovon essen darf. Der Plan ist auf drei Mahlzeiten ausgelegt, aber wenn man auf fünf Mahlzeiten besteht, hat man am Ende noch eine Liste von Snacks mit einer niedrigen Kalorienzahl für zwischendurch.

Option 4: DNAnutriControl Portal – Ernährung online planen

Das DNAnutriControl Portal ist eine Internetseite, auf der man sich anmelden und seine genetischen Ergebnisse angeben kann. Das Programm rechnet dann automatisch aus, wie viel man von den Nahrungsmitteln essen darf und erstellt ein auf die richtige Verteilung angepasstes Zufallsmenü.

Es gibt einem sehr viel Flexibilität und ist sehr einfach. Mann kann einzelne Nahrungsmittel löschen, aus einer deutschen Datenbank aus 150.000 Nahrungsmittel wählen und Markenprodukte hinzufügen. Wenn ich ein spezifisches Produkt wie beispielsweise Fischstäbchen einfüge, was aber nicht optimal für meine Kalorienverteilung ist, werden alle anderen Nahrungsmittel an diesem Tag umgerechnet, um das auszugleichen. Es ist also sehr effektiv, weil es während der Menüanpassung automatisch nachrechnet und ist sehr einfach und flexibel.

Das ganze findet man unter DNAnutriControl. Es gibt ein extra Video, was die Funktionen und Verwendung beschreibt, daher gehe ich in diesem Kapitel nicht zu sehr darauf ein. Man hat die Möglichkeit aus 1.500 Zutaten, 150.000 Markenartikeln, 800 Rezepten mit automatisch angepassten Zutaten zu wählen. Es lohnt sich also dieses Programm zu verwenden und es ist sehr einfach zu bedienen.

Wir wissen aus der Genanalyse auch, wie viel Sport eine Person machen sollte. Das funktioniert so, dass in den Booklet Tabellen mit verschiedenen Sportarten zu sehen sind, die alle verschiedene Kalorienverbrennungswerte haben. Für viele Menschen ist es nicht realisierbar jeden Tag Sport zu machen, sie können dann auch nur drei Mal in der Woche Sport machen und dafür jeweils mehr. Beispielsweise sollte eine Person im Durchschnitt 158 Kalorien pro Tag verbrennen sollte. Diese Person ist in einem Sportstudio angemeldet geht dort drei Mal in der Woche hin. Sie müsste dann drei Mal für 38 Minuten auf den Fahrrad-Trainer trainieren, um genau auf die durchschnittliche Kalorienverbrennung zu kommen. Man kann also aus den verschiedenen Sportarten wählen und sie auch kombinieren und sich so sein eigenes Sportprogramm zusammenstellen.

Es gibt in dem DNAnutriControl Programm verschiedene Versionen. Es gibt spezifisch für Sportstudios, Apotheken, Ernährungsberater, für Zuhause und für die medizinische Anwendung optimierte Versionen. Je nach dem welche Version gewählt wird, sind unterschiedliche Sportarten und Möglichkeiten aufgezeigt.

In DNAnutriControl Fitness sind nur Möglichkeiten für Sportstudios aufgezeigt, damit man im Sportstudio das richtige Programm zusammenstellen kann. In der Home Variante sind es Sportarten wie Joggen und alle möglichen Freizeitsportarten, die man machen kann. Es ist je nach Version, genau auf die Verwendung zugeschnitten.

In dem Programm habe ich eine Tabelle, über die ich verschiedene Sportarten einbauen kann. Wenn ich sage, dass ich drei Mal die Woche das Fahrradtraining mache, dann kann ich am Montag, Mittwoch und Samstag die 38 Minuten einzeichnen.

Einfacher geht es wiederum im DNAnutriControl Portal. Wenn man sich dort anmeldet hat man einen Abschnitt, wo man sein Sportprogramm planen kann. Es ist sehr flexibel, weil man an verschiedenen Tagen die Sportarten eintragen und die Länge erhöhen und senken kann. Außerdem sieht man wie viele Kalorien man bereits verbrannt hat und was der Zielwert ist und kann so das Sportprogramm genau planen.

Was Sport betrifft, kommen wir jetzt noch zu einem wichtigen Punkt. Es ist so, dass die Gene bei einer Kalorienreduktion beeinflussen, wie viel Muskelmasse ich verliere und man sollte mit einem Muskelaufbautraining (Kraftsport) entgegenwirken. Wenn durch die Gene also ein hoher Muskelmasseverlust besteht, braucht man mehr Kraftsport und weniger Ausdauersport. Bei wenig Muskelmasseverlust reicht viel Ausdauersport und wenig Kraftsport. Man sollte also bei der Auswahl der Sportarten berücksichtigen, ob man mehr Kraft- oder Ausdauersport inkludieren sollte.

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