Das MTHFR-Gen und Folsäure

Folsäure ist eines der am häufigsten eingenommenen Nahrungsergänzungsmittel. Der Wirkstoff trägt zur Aminosäurensynthese bei, trägt zur normalem Blutbildung, psychischen Funktion, der Funktion des Immunsystems und Verringerung von Müdigkeit bei, hat eine Funktion bei der Zellteilung trägt auch zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft bei, weshalb beinahe jede schwangere Frau auf Empfehlung ihres Arztes mit Folsäure supplementiert (EFSA Health Claims).

Allerdings gibt es bei Folsäure sogenannte NON-RSPONDER, Personen die nicht oder nur sehr schwach auf Folsäure ansprechen. Die European Food Safety Agency (EFSA) bestätigt, dass genetische Faktoren trotz ausreichender Folsäurezufuhr zu einem Folatmangel führen können (Quelle 1).

Folsäure ist nämlich im Körper nicht aktiv und muss erst vom MTHFR Gen in die aktive Form 5MTHF umgewandelt werden. Allerdings haben etwa 13 % der Europäer stark eingeschränkte MTHFR Gene und können Folsäure nicht ausreichend in die aktive Form umwandeln. Sie leiden trotz einer Folsäure-Supplementtieren häufig an Folatmangel und den dazugehörigen gesundheitlichen Problemen. Die Rolle des MTHFR Gens ist eine der am besten wissenschaftlich untersuchten genetischen Aspekte der Wissenschaft. Bis heute wurden bereits mehr als 297 unabhängige Studien publiziert, die insgesamt 227 903 Probanden untersucht haben. Sie alle kamen zu demselben Ergebnis: Personen mit den ungünstigen Versionen des MTHFR Gens haben meist trotz gesunder Ernährung einen Folatmangel.

Doch die Wissenschaft ging noch einen weiteren Schritt:

In 11 sogenannten randomisierten plazebokontrollierten Doppelblindstudien (Gold-Standard), die insgesamt mehr als 6300 Teilnehmer untersucht haben zeigte sich, dass Personen mit unterschiedlichen MTHFR Genen unterschiedlich gut oder schlecht auf Folsäure sowie Vitamin B2 reagiert haben.

Eine Auflistung all dieser Studien finden Sie im Bereich Wissenschaft.

Es liegt für Fachexperten auch ein Gutachten, eines von Europas führenden Nutrigenetik-Professoren vor, das bei Interesse bei uns angefordert werden kann.

Das NQO1-Gen und Coenzym Q10

Coenzym Q10 wird in vielen Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika als Anti-Aging Wirkstoff verwendet. Q10 wird sogar vom Körper selbst produziert, da er in vielen biologischen Prozessen des Körpers benötigt wird. Allerdings gibt es auch bei diesem Stoff NON-RESPONDER, die gegen die Wirkung dieses Wirkstoffes resistent zu sein scheinen. Wissenschaftliche Studien haben herausgefunden, dass Coenzym Q10 im Körper eigentlich wirkungslos ist. Es muss erst von einem bestimmten Gen (NQO1) in die aktive Form (Namens Ubiquinol) umgewandelt werden, bevor er seine Wirkung entfalten kann.

Funktionsstörende genetische Variationen im NQO1-Gen kommen in der europäischen Bevölkerung relativ häufig vor. So haben etwa 30 % der Population ein defektes und ca. 6 % der Population zwei defekte Versionen dieses Gens. In diesem Menschen ist die Umwandlung von Coenzym Q10 zur aktiven Form nicht möglich und der Nährstoff bleibt bei diesen Personen wirkungslos.

Eine genauere Erklärung dieser Wissenschaft finden Sie hier.

Weitere genetische Beispiele

Hier gibt es noch viele weitere Beispiele wie Gene den Bedarf an bestimmten Nährstoffen beeinflussen. Insgesamt werden im Rahmen von NutriMe Complete mehr als 50 Gene analysiert, die in Studien Indizien dazu zeigen, ähnliche Auswirkungen auf den Stoffwechsel zu haben.

Andere Personalisierungsmöglichkeiten

Mit NutriMe Complete haben wir die Möglichkeit jedes gewünschte Rezept zusammenzumischen. Ein mg mehr oder weniger von einem Stoff ist somit kein Problem. Aus diesem Grund können wir auch andere Informationen mit in die Rezeptur einfließen lassen. Je mehr Information wir zu Ihren Genen, Blutwerten, Ernährung und Lebensstil haben, umso mehr können wir auf diese Informationen Rücksicht nehmen.

Individualisierung ist möglich nach:

Sie wollen mehr über die Wissenschaft wissen?

Weitere Informationen zur Wissenschaft der Gene in Bezug auf die Richtige Ernährung finden Sie in unserem Abschnitt:

Wissenschaft zu Gene und Ernährung

Das Nahrungsergänzungsmittel

Da wir aus den Genen gelernt haben, dass Menschen anscheinend unterschiedlich auf Nährstoffe wie Folsäure, Coenzym Q10, Eisen usw. reagieren, ist es nun möglich bei der Auswahl der individuellen Mikronährstoffmischung auf diese genetischen Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen.

Auf Basis der Genanalyse, die mehr als 700 Trillionen verschiedene Ergebnismöglichkeiten hat, erstellen wir ein individuell für den Kunden zusammengestelltes Nahrungsergänzungsmittel. Ist der Körper des Kunden zum Beispiel in der Lage Folsäure umzuwandeln, wird die empfohlene Menge an Folsäure in die Tagesmischung gegeben. Hat der Kunde hingegen die ungünstige Version des MTHFR Gens und kann Folsäure nicht umwandeln, geben wir die bereits aktivierte Form von Folsäure in die tägliche Mischung*.

Ähnlich verläuft es bei anderen Nährstoffen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Individuell für den Kunden abgepackt

Das einzigartige Nahrungsergänzungsmittel wird also individuell nach den persönlichen Bedürfnissen zusammengemischt und in handliche Tagesbeutel mit dem Namen des Kunden bedruckt abgepackt. Die Herstellung erfolgt in unserer hauseigenen Produktion in Salzburg.

Der Vorrat reicht für 90 Tage und wird automatisch im 90 Tage Rhythmus zugeschickt.

Die Mikrotransporter

Um die optimale Darreichungsform zu gewährleisten haben wir die Nährstoffe in sogenannte Mikrotransporter, kleine harte Kügelchen verpackt. Diese produzieren wir selbst in unserer Produktionsstätte in Salzburg, sie bestehen aus biologischen Füllstoffen und sind im Vergleich zur flüssigen oder Pulver-Darreichungsform sehr stabil. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit bestimmte Nährstoffe langsam über 12 Stunden an den Körper abzugeben und damit die natürliche Nährstoffaufnahme über den Tag zu simulieren.

Nährstoffe wie Calcium und Zink blockieren sich üblicherweise gegenseitig bei der Aufnahme und sollten nicht gemeinsam eingenommen werden, da sie dieselben Aufnahmekanäle im Darm verwenden. Durch die geringe Freisetzung dieser beiden Stoffe aus zwei unterschiedlichen Mikrotransportertypen, die an unterschiedlichen Stellen im Darm die Nährstoffe langsam freisetzen, reduzieren wir die gegenseitige Aufnahmeblockade und verbessern dadurch die Bioverfügbarkeit.

Wie nimmt man das Nahrungsergänzungsmittel ein?

Hier können Sie kreativ sein. Jede Art, wie die kleinen Kügelchen im Magen landen ist in Ordnung. Manche geben sie in kleinen Portionen auf die Zunge und schlucken sie mit Wasser, andere rühren sich die Kügelchen ins Joghurt und andere streuen Sie sich über das Müsli. Die Kügelchen sind geschmacksneutral und lösen sich bei Kontakt mit Wasser nicht auf.

Woraus besteht NutriMe?

Bei der Auswahl der Rohstoffe wurde auf höchste Qualität und möglichst biologische Quellen der Mikronährstoffe und Füllstoffe geachtet. Die Mikrotransporter bestehen aus unverdaulichen Pflanzenfasern und Stärke aus Mais. Das Calcium wird zum Beispiel aus kalzifizierten Algen aus den sauberen Wässern von Island gewonnen. Biologisches Magnesium wird aus Meerwasser gefiltert, Lutein wird aus Manigold extrahiert, Phytosterole kommen aus Sojabohnen und Lykopen wird aus Tomaten gewonnen. In manchen Fällen existiert der Wirkstoff, den wir benötigen nicht in der Natur in dieser Form. In diesen Fällen werden die Wirkstoffe unter höchsten Qualitätsstandards pharmazeutisch hergestellt und auf einen sehr hohen Standard aufgereinigt. Ein Beispiel ist die bereits aktivierte Folsäure, die Personen mit einem ungünstigen MTHFR-Gen benötigen. Aktivierte Folsäure ist in der Natur viel zu unstabil und wird deshalb aus Folsäure hergestellt.

Insgesamt ist NutriMe etwa 90% Biologisch und zu 10% sehr hochqualitativ pharmazeutisch hergestellt.

NutriMe ist:

NutriMe ist aufgrund der Verwendung von Bienenwachs zur Geschmacksüberdeckung und der Verwendung von Fischöl für Omega-3 Fettsäuren für Vegetarier und Veganer nicht geeignet

Wie wir garantieren können, dass unsere Produkte Doping-Frei sind

Um die Konformität unserer Produkte garantieren zu können haben wir einen Prozess entwickelt, bei dem eine Maximalmischung jedes aktiven Stoffes im personalisierten Produkt analysiert wurde. Jeder aktive Stoff ist somit in der höchstmöglichen Verabreichungsmenge getestet und für Doping-frei empfunden worden. Jede individualisierte Mischung ist somit nur eine Reduktion der Stoffe, die Doping-Frei sind und sind somit ebenfalls frei von Doping-Substanzen und für Sportler geeignet.

Wie oft finden diese Dopingsubstanzen-Tests statt?

Dieser Test wird halbjährlich wiederholt und jedes Mal neu durchgeführt, wenn ein neuer Rohstoff oder ein neuer Lieferant für die Produktion des Produktes verwendet wird.

Welche Produkte wurden getestet?

Achten Sie bei unseren Produkten auf das „No Doping Substances“ Siegel. Dies ist auf unserem Personalisierten Nahrungsergänzungsmittel „NutriMe Complete“ und anderen Produkten vorhanden.

Wie wir garantieren können, dass unsere Produkte Doping-Frei sind

Um die Konformität unserer Produkte garantieren zu können haben wir einen Prozess entwickelt, bei dem eine Maximalmischung jedes aktiven Stoffes im personalisierten Produkt analysiert wurde. Jeder aktive Stoff ist somit in der höchstmöglichen Verabreichungsmenge getestet und für Doping-frei empfunden worden. Jede individualisierte Mischung ist somit nur eine Reduktion der Stoffe, die Doping-Frei sind und sind somit ebenfalls frei von Doping-Substanzen und für Sportler geeignet.

Wie oft finden diese Dopingsubstanzen-Tests statt?

Dieser Test wird halbjährlich wiederholt und jedes Mal neu durchgeführt, wenn ein neuer Rohstoff oder ein neuer Lieferant für die Produktion des Produktes verwendet wird.

Welche Produkte wurden getestet?

Achten Sie bei unseren Produkten auf das „No Doping Substances“ Siegel. Dies ist auf unserem Personalisierten Nahrungsergänzungsmittel „NutriMe Complete“ und anderen Produkten vorhanden.

Bitte beachten: Die Aussagen zu der Wirkung von Genvariationen basieren auf derzeit verfügbaren wissenschaftlichen Studien, die im Bereich Wissenschaft und diversen Berichten zu finden sind. Es ist möglich, dass sich unser wissenschaftliches Verständnis über diese Gene mit der Zeit verbessert und deshalb werden unsere Interpretationen der genetischen Ergebnisse ständig auf den neusten Stand der Wissenschaft aktualisiert. Es ist also theoretisch möglich, (jedoch sehr unwahrscheinlich) dass neue Wissenschaft publiziert wird, die manche unserer früheren Interpretationen als falsch herausstellt. Aus diesem Grund werden die genetischen Aussagen kontinuierlich an den neusten Stand der Wissenschaft angepasst. Manche von unseren Empfehlungen und Programmen basieren auf logischen Schlussfolgerungen wie: „Laut den Genen ist eine Person fettempfindlich, deshalb empfehlen wir darauf basierend eine fettreduzierte Ernährung.“. Diese logische Anwendung des Wissens um eine genetische Veranlagung ist für viele Anwender ausreichend. Kritiker fordern jedoch oft wissenschaftliche Studien, die zusätzlich z.B. beweisen, dass Personen, denen diese fettreduzierte Ernährung auf Basis eines genetischen Ergebnisses empfohlen wurde, einen Mehrwert dadurch hatten. Diese Studien fallen nicht unter die typische Grundlagenforschung, die Universitäten durchführen würden, sind deshalb in manchen Bereichen noch nicht verfügbar und/oder noch in Prüfung. Aus diesem Grund möchten wir Darauf hinweisen, dass es zwar viele erfolgreiche Erfahrungsberichte und wissenschaftliche Indizien dafür gibt, dass diese Handlungsprogramme einen Mehrwert liefern, aber dass dies noch nicht eindeutig wissenschaftlich gesichert ist. Für eine genauere Erläuterung der Wissenschaft folgen Sie bitte folgendem Link